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Jojoba für Namibia

 

zwei Hände zeigen ein paar Jojobasamen

 

Jojobaöl ist eigentlich kein Öl, sondern ein Pflanzenwachs. Bei kühlen Temperaturen wird es sogar ein wenig fest. Die 0,5 bis 4 Meter hohen Jojoba-Sträucher können auch bei extremsten Bedingungen in der Wüste überleben. Dank ihrer bis zu zehn Meter langen Pfahlwurzeln macht ihnen die Trockenheit der Wüste überhaupt nichts aus. Das sind die besten Voraussetzungen für ein Öl, das unsere Haut nähren und pflegen soll. (Zum Vergleich: um ein Kilo Mandeln in Kalifornien zu ernten, braucht es etwa 10.000 Liter Wasser. Das ergibt ca. 400 l Mandelöl.)

Dank seiner wachsartigen Konsistenz wird Jojobaöl von der Haut als Talg wahrgenommen, weshalb die Haut selbst nicht nachfettet. Jojobaöl schützt unsere Haut zuverlässig vor Feuchtigkeitsverlust, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen.

Jojobaöl ist reich an Vitamin E und Pro-Vitamin A. Während Vitamin E antioxidative Eigenschaften besitzt und die Alterung der Haut verzögert, sorgt Provitamin A für schöne Haut und Haare.

Farmerin und weitere Frauen stehen vor einem Traktor auf der Plantage


Das Projekt „Jojoba für Namibia“

In Namibia herrscht ein extremes Wohlstandsgefälle. Der einzige Weg aus der Armut ist ein fester Arbeitsplatz und ein faires Einkommen.
Die Verantwortung für Mensch und Umwelt ist mir ein besonderes Anliegen - auch bei meinen Lieferanten. Darum freue ich mich, in dem sozio-ökologischen Projekt „Jojoba für Namibia“ einen Partner gefunden zu haben, der eben diese Ziele verfolgt.
Im Fokus dieses Projekts steht, Frauen in den trockenen, ländlichen Gegenden Namibias dabei zu unterstützen, ihre eigene Jojoba Plantage aufzubauen. Mit Hilfe von Workshops findet ein reger Wissensaustausch statt und die Neufarmerinnen erlangen alle nötigen Fähigkeiten, um die Plantagen erfolgreich zu bewirtschaften.

Dorfgemeinschaft bei der Jojobaernte

 

Das Projekt wurde von der gemeinnützigen Organisation „Namib Desert Jojoba“ ins Leben gerufen. Gründer ist Oliver Rust, ein Nachkomme deutscher Einwanderer in vierter Generation. Er unterstützt mit dem Projekt den Aufbau von Bio-Jojobaplantagen in den ländlichen Regionen Namibias und sorgt dafür, dass die Mitarbeiterinnen (es sind tatsächlich überwiegend Frauen, weshalb ich hier einfach durchgehend die weibliche Form verwende) eine Ausbildung in Anbau, Pflege und Ernte nach Bio-Richtlinien erhalten. Dies sichert den Frauen ein faires und sicheres Einkommen, welches sie in die Ernährung und Bildung ihrer Kinder investieren. Bildung ist der einzige Weg aus der Armut.

Farmerin Rosa mit einem Glas Jojobaöl


Das ist Rosa Smit. Sie lebt zusammen mit ihren elf Kindern auf ihrem 20 Hektar großen Land inmitten der Namib Wüste und bewirtschaftet dort ihre eigene Jojoba-Farm - „Rosa’s Farm“.

Hier „Jojoba für Namibia“ kannst Du mehr über Rosa’s Farm und das Projekt, dessen Teil sie ist, nachlesen.

Rosa’s Farm heißt „Il Gubasen“, was soviel heißt wie „Wenn du fällst, steh wieder auf - und gib niemals auf!“

Von jeder verkauften „Füße wie Seide“ gehen 0,50 € direkt in dieses Projekt.
Ein Beispiel: Der durchschnittliche Monatslohn einer Erntehelferin beträgt 30,00 €. Schon mit kleinen Beträgen kann man hier Großes bewirken. Danke, dass Du mit Deinem Einkauf dazu beiträgst, dass Frauen in Namibia ihre Familien ernähren können!

zwei namibische Mädchen vor einem Baum in ihrem Dorf

 

Fotos: Oliver Rust